GePA – Gestengesteuerte Prozessanalyse

APE entwickelt im Rahmen eines BMBF-Projekts gemeinsam mit einem Hochschulpartner ein intelligentes Assistenzsystem auf Basis des Microsoft-Kinect-Sensors zur Unterstützung bei manuellen Montageprozessen – das GePA-System (GePA: Gestengesteuerte Prozessanalyse). Ziel sind die Optimierung von Prozessabläufen, die Steigerung der Qualität, die Optimierung der Arbeitsplatzergonomie, die Steigerung der Motivation und damit der Erhalt der Langzeitarbeitskraft. Mit diesen Aspekten adressiert APE bei seinen Kunden die flexible, wandelbare Produktion und den demographischen Wandel. Die Grundidee von GePA besteht darin, dass das System mithilfe von Gesten den manuellen Tätigkeitsverlauf beobachtet und analysiert. Dabei kommt das Prinzip zur Anwendung, dass der manuelle Montageprozess aus einer Reihe standardisierter Handbewegungen besteht. Aus den Zeitabständen zwischen Handgriffen können statistische Aussagen gewonnen werden. Bspw. kann eine große Streuung auf Qualitäts- oder Konzeptprobleme hindeuten. Dies schafft Transparenz, erhöht die Wirtschaftlichkeit des Prozesses, steigert die Qualität der Produkte und hilft bei der Optimierung der Arbeitsergonomie.

Im Rahmen des BMBF Projekts entsteht ein Prototyp bei einem Anwendungspartner aus der Automobilindustrie. Nach erfolgreichem Abschluss des Projekts sind weitere Umsetzungen geplant.

Erfahren Sie mehr über das Projekt in folgenden Veröffentlichungen:

M. Kröhn, E. Eifert: Prozesstransparenz auf Gestenbasis. Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (2015) 07/08, S. 451–454

M. Kröhn, E. Eifert: GePA: Gestengesteuerte Prozessanalyse, Tagungsband AALE, S.39–46,
ISBN 978-3-8356-7270-3, 2015