Smarte Sensoren

Ein smarter Sensor vereint die Messung (Messdatenerfassung) mit einer Vorverarbeitung und/oder einem Weiterleiten der Daten an ein zentrales System. Das ist an und für sich nicht neu. Neu sind aber die technologischen Möglichkeiten, die solche Sensoren bieten. 

Technologisch lassen sich neben Temperaturen und Drücken auch komplexe optische Signale, 3D-Daten aus Laufzeitmessungen, berührungslose induktive Leistungsmessung und vieles mehr in der Größe einer Zigarettenschachtel realisieren. Eine Zigarettenschachtel, die sich mit allen relevanten Systemen des Standortnetzwerks verbinden kann: kabelgebunden, über Bluetooth oder per WLAN. Selbst komplexe Aufgaben können so „kompakt“ umgesetzt werden. Die Datenvorverarbeitung durch die Sensorlogik kann dabei von einem einfachen Streamen der Informationen bis zu angepassten Algorithmen für die Datenverdichtung reichen. Entsprechend kommt von einfachen Embedded-Lösungen bis zu Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi unterschiedlichste Hardware zum Einsatz. 

Neben Performance und kompakter Gestaltung gibt es weitere Herausforderungen, wie z.B. die Stromversorgung. Die beiden aktuell verfügbaren Varianten „autonom“ (Knopfzelle, Powerbench) und kabelgebunden (bus-powered über ein Vorschaltgerät) bieten je nach Einsatzszenario Vor- und Nachteile. Auch das Umfeld stellt Anforderungen: Robustheit gegen Störeinflüsse (Vibrationen, Schmutz, Temperatur) sind ebenfalls im Design zu berücksichtigen.

Die Integration und Programmierung smarter Sensoren ist ein wichtiger Entwicklungsschwerpunkt von APE Engineering. Sie sind ein Baustein der „Fabrik der Zukunft“ und liefern die Grundlage bzw. Datenbasis für eine intelligente Prozesssteuerung. Damit verbunden sind die Konfektionierung von Hardware und die Entwicklung von Softwarelösungen, die im Kontext mit Business Intelligence und globalen Optimierungsverfahren zu einer Effizienzsteigerung der Fertigungsabläufe führen.